Nach den wunderschönen Tagen am Meer, führte uns die Reise in die Städte Pisa, Florenz und Mailand. Wo es uns wohl am Besten gefallen hat?

Selina Meier

Pisa

Die Stadt am Arno ist sicherlich bekannt für den schiefen Turm. Eindrücklich ist dieser auf jeden Fall. Und zu dem Pisabesuch gehört natürlich auch das klassische Foto, wo versucht wird den Turm umzustossen oder Ähnliches. Dies haben wir natürlich auch gemacht und uns dann auf eine Bank gesetzt und den anderen Menschen zugeschaut, was sie für Fotos kreieren. Sonst ist Pisa meiner Meinung nach ziemlich verwinkelt und auch süss zum besuchen. Doch wir waren zwei Nächte da und das war schon fast zu lange. Eine Nacht reicht. Leider kann ich keine Unterkunft empfehlen, unsere war nicht mehr als nett.

Restaurant

Die tollste Erinnerung, die ich an Pisa habe, ist ein indisches Restaurant mit dem Namen Namaste India: Noch nie habe ich so gutes indisches Essen gegessen (hier sollte natürlich beachtet werden, dass ich in Indien selber noch nie war). Der Service war zudem ausgezeichnet und das Preis-Leistungs-Vehältnis sowieso.



Florenz

Unterkunft

Statt mitten in der Stadt zu wohnen, haben wir uns einmal für etwas ganz anderes entschieden und sind auf einem Campingplatz, etwas ausserhalb der Stadt gelandet: Firenze Camping in Town. Wir hatten aber keinen Camper dabei, da wir ja Interrail machten, so haben wir die Unterkunft ‹Zelt› gewählt (siehe Bild): Ein Bett, Badezimmer und kleiner Balkon). Auf dem Camping Areal selbst gab es auch einen Shuttle, der einem zu humanen Preisen in die Stadt brachte sowie einen kleinen Supermarkt und Restaurant.

Unser ‹Zelt› in Florenz
Foto: Selina Meier
Sightseeing

Florenz alleine kann schon als Museum betrachtet werden: Überall wo man umher geht, trifft man auf schöne Ecken. Natürlich gehören aber auch die klassischen Ziele, wie die Ponte Vecchio, die Kathedrale von Florenz und die Uffizien-Galerie auf jeden Reiseplan. Übrigens, wenn man unter 25 Jahre alt und EuropäerIn ist, erhält man beim Einlass einen Rabatt, der sich zeigen lassen kann (statt 20 Euro, haben wir nur 2 Euro bezahlt, pro Person). Wenn man aber David sehen möchte, muss in der Galleria dell’Accademia vorbei geschaut werden.

Ponte Vecchio, Foto: Selina Meier



Milano

Die zweitgrösste Stadt Italiens mit rund 1,4 Millionen Einwohnerinnen und Einwohner hat viel zu bieten. Zu sehen gibt es viel, nebst dem Mailänder Dom und der Galleria Vittorio Emanuele II auch viele schöne Kirchen. Die Dominikanerkirche Santa Maria delle Grazie wurde 1980 gar auf die Liste des UNESCO Weltkulturerbes aufgenommen. Was aber in Milano auch angesagt ist: Shopping, für jedes Portemonnaie ist etwas mit dabei. Milanos Stadtbild scheint aber auch sehr modern, dies aufgrund der Hochhäuser, wie dem Torre Unicredit oder den Zwillingstürmen Bosco Verticale.

Nicht das klassische Bild des Mailänder Doms, sondern die Zwillingstürme Bosco Verticale
Foto: Selina Meier
Unterkunft

Im Babila Hostel & Bistrot haben wir uns unglaublich zu Hause gefühlt. Gebucht haben wir ein Einzelzimmer mit eigenem Bad. Die Lage ist zentral, das Personal freundlich und das Bett bequem.




Und wo hat es uns nun am Besten gefallen?
Die Antwort lautet klar und deutlich: FIRENZE