Wenn Du, wie ich Listen liebst, gehe ich davon aus, dass auch Du eine mit Neujahrsvorsätzen hast. Wieso diese meiner Meinung nach dieses Jahr anders angegangen werden soll, liest Du hier.

Jedes Jahr nehmen sich viele Personen ein oder mehrere «to do’s» vor, die sie im kommenden Jahr besser umsetzen oder gar neu erlernen wollen. Meistens handelt es sich um Dinge, die man nicht mehr so viel machen möchte. Immer wollen wir uns verbessern, was grundsätzlich auch nicht verkehrt ist. Manchmal sind diese Vorhaben aber mit viel Negativität behaftet. Ich finde, es bietet sich an, die Vorhaben positiv zu formulieren und sie am eigenen Alltag auszurichten.

Zurückblicken 

Auch ich gehöre zu den Personen, die sich meistens gegen Ende des Jahres Gedanken machen, was ich im neuen Jahr verbessern kann. Meistens sind meine Vorhaben konkrete Aufforderungen an mich selbst: „Mache mehr dies, mache weniger das“. Mir scheint es aber, dass ich gegen Ende des Jahres auch einmal auf das Jahr zurückblicken könnte, um zu sehen, was ich denn alles erreicht habe. Statt mir immer nur Dinge neu vorzunehmen. So könnte ich auch etwas aufschreiben, wie „Behalte dieses oder jenes bei“.

Vorsätze müssen mit der Lebensrealität vereinbar sein

Selbstverständlich kann ich es aber trotzdem nicht lassen, mir eine neue Liste anzufertigen, mit Dingen, die ich 2023 erreichen möchte, wie beispielsweise mein Französisch zu verbessern. Dabei denke ich, dass es sinnvoll wäre, mir kleinere Dinge vorzunehmen. Vielleicht, dass ich pro Monat fünf neue Wörter lerne und mir als Endziel zu setzen, ein Buch auf Französisch zu lesen oder ein Filme in der Originalsprache anzusehen. In den vergangenen Jahren habe ich mir meist zu viel vorgenommen und war dann gegen Ende enttäuscht, dass ich es nicht erreicht habe. Dies war meistens darauf zurückzuführen, dass ich mir unrealistisches vorgenommen habe, das gar nicht in meinen Alltag passt. 

Individuelle Angelegenheit

Ich hoffe, dass Du einen Weg für Dich findest, Deine persönliche Liste mit Neujahrsvorsätzen zu verfassen und wünsche Dir im kommenden Jahr viel Erfolg dabei, diese auch umzusetzen.

von Selina Meier

*Titelbild